Oberflächenvorbehandlungsanlagen vom Typ Immersion

Oberflächenvorbehandlungsanlagen vom Typ Immersion

Tauchvorbehandlungsanlagen sind für Anlagen mit geringen Werkstückmengen oder großen bzw. langen Werkstücken konzipiert. Bei dieser Anwendung wird die Oberflächenbehandlung durch manuelles oder automatisches Eintauchen der Werkstücke in die Prozessbehälter durchgeführt.

Die Anwendung erfolgt durch Eintauchen der Werkstücke in einem Korb mit Hilfe eines Krans oder allein in chemische Prozessbäder. Die Werkstücke werden zunächst entfettet und anschließend wird eine dünne Schutzschicht aus Phosphat oder Chromat auf ihrer Oberfläche erzeugt. Diese Anwendung ist auch sehr vorteilhaft für die Entfettung und Reinigung der Innenflächen von Produkten wie Rohren und Profilen. 

Die Wahl des chemischen Verfahrens ist wichtig und sollte nach den Empfehlungen des Lieferanten der chemischen Produkte getroffen werden.

Die Anlage besteht aus der entsprechenden Anzahl von Tauchbehältern, einem Einschienenkran und einem Korbsystem entsprechend dem chemischen Verfahren. Der Reinigungs- und Beschichtungsprozess kann manuell oder automatisch durch Eintauchen des Korbs in die Tanks durchgeführt werden.

Am Ende des Prozesses werden die Produkte im Trockenofen getrocknet. Der Trockenofen befindet sich am Ende des Prozesses, in der Fortsetzung der chemischen Bäder und ist als Eintauchvorrichtung für den Korb konzipiert.